Kongress 2020

Promotionskongress 2020

Der Promotionskongress 2020 fiindet dieses Jahr digital statt! Am 27. und 28.11.2020 erwartet Euch das unten stehende Programm!


Keynote Lecture 2020

Wir freuen uns, Euch auch für die diesjährige Keynote Lecture wieder eine hochkarätige Wissenschaftlerin ankündigen zu dürfen: Juniorprofessorin Dr. Ina Danquah vom Universitätsklinikum Heidelberg. Im vergangenen Jahr erhielt sie die Robert Bosch Juniorprofessur zur Erforschung nachhaltiger Nutzung natürlicher Ressourcen.

Die Ernährungsepidemiologin erforscht seit vielen Jahren Ernährungsverhalten in Sub-Sahara Afrika und hat es sich zum Ziel gesetzt, in Burkina Faso, einem der ärmsten Länder der Welt, die Ernährung durch nachhaltige, gesundheitsfördernde Konzepte im Kontext von Klimawandel und Urbanisierung zu verbessern.

In ihrer Keynote Lecture wird Frau Dr. Danquah über genau diese Forschungsprojekte, einige persönliche Anekdoten aus ihrem Werdegang und die Frage der Gender-Balance in der Wissenschaft sprechen. Im Anschluss wird es live & online noch Zeit und Raum für Eure Fragen geben!


Workshops

Die Workshops sind für alle da: ob ihr die Doktorarbeit schon auswertet und einen Crashkurs in Python/R braucht, am Anfang steht und wissen möchtet, wie man ein Experiment richtig plant und eine Literaturrecherche effizient gestaltet oder erst so langsam anfangt und vielleicht ein erstes Exposé in der Arbeitsgruppe vorstellen sollt. Hier findet ihr das nötige Handwerkszeug.

Die Workshops finden am Freitag 27.11. in zwei Zeitslots statt. 

Am Freitag Nachmittag biten wir euch zwei 90-minütige Workshop-Sessions an,

die erste von 14:30-16:00 Uhr,

die zweite von 16:00-17:30 Uhr.

Die Teilnehmerzahl für die Workshops ist teilweise begrenzt. Der gewünschten Workshop lässt sich einfach bei der Teilnehmeranmeldung angeben - first come first served. 

 


Wer heilt hat Recht | Dr. Petra Schling (BZH)

Ein Workshop zum kritischen Denken

Dieser Kurs wird zu beiden Zeitslots angeboten.

Teilnehmergrenze: 20 

Am Anfang eines Forschungsprojekts und damit jeder Doktorarbeit steht die Hypothese, die es zu verifizieren, oder - besser noch - falsifizieren gilt. Aber was ist eigentlich eine gute, wissenschaftliche Hypothese?
In diesem Workshop werden wir die Grundpfeiler einer wissenschaftlichen Arbeit und Denkweise diskutieren und auch praktisch üben. Denn nicht nur die Promotionsordnung verlangt kritisches Denken, sondern es ist auch für den medizinischen Fortschritt und eine gute Patientenversorgung wichtig, dass gerade Mediziner kritisch denken können. 

 

Klinische Studien | Dr. med. Steffen Luntz

Methodik der Planung und Durchführung von Forschung direkt am Patienten

Dieser Workshop wird nur zum ersten Zeitslot angeboten. (14.30-16.00)

Die gut geplante und verlässlich durchgeführte klinische Studie stellt auf der Evidenztreppe die höchste Stufe dar. Das bedeutet, dass mit einem gut designten und durchgeführten Projekt direkt Einfluss auf die nachfolgende Versorgung von Patienten Einfluss genommen werden kann. In dem Seminar werden rechtliche Rahmenbedingungen, methodische und organisatorische Anforderungen dargestellt, inkl. der möglichen Rolle eines Promovenden im Studienteam. Anhand von konkreten Beispielen werden Details beleuchtet, die auf den wissenschaftlichen Wert einer Studie unmittelbar Einfluss nehmen. 

 

„Die ersten Schritte zur Doktorarbeit“ | Dr. Nora Zingler und Dr. Maria Pritsch

Dieser Kurs wird nur im zweiten Zeitslot angeboten (Freitag 16.00.-17.30)

Frau Dr. Zingler und Frau Dr. Pritsch haben durch ihre langjährige Arbeit im MEDISS Promotionsprogramm viel Erfahrung mit den Abläufen der ersten Schritte zur Planung und Anmeldung der medizinischen Doktorarbeit. In diesem Workshop geht es darum eine strukturierte Übersicht über die Abläufe zum Thema Doktorarbeit zu erhalten 

 

Systematische Literatursuche | PD Dr. Pascal Probst

Dieser Kurs wird nur im zweiten Zeitslot angeboten. (16.00-17.30)

Eine gezielte Literaturrecherche gehört zum wissenschaftlichen Alltag. Wenn man weiß welche Ressourcen, Stichworte, und Satzeichen man am besten verwenden sollte stellt diese keine Herausforderung mehr dar.

In diesem Workshop geht es darum zu erlernen wie man in kurzer Zeit effektiv an seine gewünschten Quellen kommt, diese kritisch analysiert, vergleicht und bewertet. 

 

Erste Zeit im Forschungslabor: Wie plane ich mein Experiment? | DoktorandInnen

Simon Decker, Linn Anna Fiehn, Merve Saur (Orthopädie Schlierbach); Cedric Tehranian, Yvonne Yang (DKFZ) S. Karakhanova (Sozietät Czerny)

Dieser Workshop wird nur im zweiten Zeitslot angeboten. (16.00-17.30) 

Viele medizinische Studierende entscheiden sich für eine Doktorarbeit in der Forschung.

Die erste Zeit in einem Forschungslabor ist oft nicht nur für medizinische StudentInnen eine Herausforderung. Wie finde ich mich zurecht, was soll ich wissen, worauf soll ich achten, welche Kurse sollte ich während der praktischen Phase in Anspruch nehmen und wie bereite ich eine bestmögliche Einarbeitung vor? Diese Fragen werden in diesem Workshop von fünf erfahrenen medizinischen DoktorandInnen beantwortet.

Erfolgreiche Forschungsarbeit basiert nicht nur auf guten Ideen, sondern auch auf gut durchdachten und präzise geplanten Experimenten. Mit diesem Workshop versuchen wir einen neuen Ansatz, in dem unsere KommilitonInnen als Dozenten ihre First Hand Erfahrung teilen und detailliert auf Fragen eingehen.

„Schreib Dich nicht ab. Lern programmieren!“ | Dr. med. Andreas Mock

Dieser Workshop wird nur im zweiten Zeitslot angeboten (16.00-17.30)

Die Zeit der Promotion kann man nebenher gut nutzen um sich neue Skills und neues Wissen in anderen Bereichen anzueignen.

In diesem Workshop soll es darum gehen, Begeisterung für das Programmieren und die Programmiersprachen wie R oder Python, zu wecken und diese in den wissenschaftlichen Alltag zu integrieren. 

 

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